Da unsere Kontrolle wegen Gewitter ausfallen musste, haben wir in der Umgebung nach fischenden Tieren Ausschau gehalten.
Beim Flug über die Wasseroberfläche halten die Seeschwalben Ausschau, ob sie Fische unter der Wasseroberfläche entdecken können. Wenn der Fisch die richtige Größe hat stürzen sich die Vögel kopfüber ins Wasser. Es können nur Fische erbeutet werden, die bis ca. 0,5 m unter der Wasseroberfläche schwimmen. Manchmal werden Jungfische beim Überflug von der Wasseroberfläche „gepflückt“.
Starker Wellengang, trübes Wasser oder Regen behindern die Flussseeschwalben beim Fischen. Sie sehen dann die Fische unter der Wasseroberfläche schlechter und Wind erschwert das Eintauchen.
Ob einige Vögel Fischarten haben, die sie am liebsten essen, wissen wir nicht. Wenn man immer wieder beobachten kann, dass eine Fischart gefressen wird, liegt das sicherlich daran, dass diese Art zu der Jahreszeit leichter zu erbeuten ist.