Durch jahrelange Untersuchungen verschiedener Forscher weiß man heute, dass die Männchen und Weibchen der Flussseeschwalbe an unterschiedlichen Bereichen vor der Westküste Afrikas überwintern. Die Paare treffen sich erst am Brutort wieder.
Wenn ein Paar im Vorjahr erfolgreich zusammen gebrütet hat, brüten sie meist im Folgejahr auch zusammen. Es gibt „Ehepaare“ die über viele Jahre zusammen brüten.
Der Partnerin wird in der Balzzeit immer wieder Fisch „geschenkt“. Je besser ein Männchen fischen kann, umso wahrscheinlicher ist es, dass er auch genug Fische für den hungrigen Nachwuchs fängt.
Männchen, die gute Fischgründe kennen, sind einfach die beste Partie.
Meist kommen die Seeschwalben erst als 2- oder 3-jährige Tiere aus Afrika zurück. Sie brüten dann meist noch nicht direkt, sondern halten sich in der Kolonie auf. Sie nutzen die Zeit um die Gewässer in der Umgebung kennen zu lernen. Denn wer weiß, wo die Fische leicht zu fangen sind, ist als Elternteil klar im Vorteil.