In diesem Jahr haben die 56 Weibchen im Durchschnitt 2,6 Eier gelegt. Das entspricht dem langjährigen Mittelwert. Wenn dieser Wert in mehreren aufeinander folgenden Jahren unterschritten würde, wäre dies ein Alarmsignal, dass es zu wenig Nahrung (Fische) gibt.
Wir haben früher auch Eier auf Giftstoffe hin untersuchen lassen. Dabei kam heraus, dass in den 1990er Jahren die Konzentration an PCB zu hoch war. Aus hoch belasteten Eiern schlüpften keine Küken. Mittlerweile sind die PCB-Werte zwar immer noch hoch, aber nicht mehr kritisch.
Ei-Prädation haben wir in Birgelfeld bislang nicht feststellen können. Ei-Räuber haben auf den Flößen gegenüber den attackierenden Seeschwalben keine Chance.