Auf den Flößen der Abgrabungsstätte Birgelfeld brütet die zweitgrößte Kolonie Nordrhein-Westfalens. Dies ist ein grandioser Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Kolonie erst im Jahr 2015 gegründet wurde. Die Flussseeschwalben fühlen sich hier sehr wohl. Dies liegt nicht nur an den drei Brutflößen, sondern auch an den Sand- und Kiesbänken am Uferbereich der Abgrabung. Hier können sich die Seeschwalben vom Koloniestress etwas erholen und haben Platz für Gefiederpflege und kleine Pausen. Dann geht es wieder weiter mit der Nahrungsbeschaffung für die Kleinen.
Das schöne Sommerwetter hilft dabei. Bislang gibt es nur wenige tote Küken. Die meisten wachsen und entwickeln sich prächtig. Das sieht nach einem guten Bruterfolg aus.