Auf einer Kiesfläche kann man sich nicht verstecken - es sei denn man wird unsichtbar. So ähnlich machen es die Flussseeschwalben. Ein Nest aus Zweigen wäre viel zu auffällig. Deshalb werden die Eier in einer flachen Nistmulde platziert. Diese verhindert das Wegrollen der Eier. Die Tarnfarbe sorgt dann dafür, dass die Eier wie Kieselsteine aussehen und nur schwer zu entdecken sind. Manche Flussseeschwalben geben ihrem Nest dennoch eine persönliche Note und dekorieren um die Nistmulde kleine Steinchen. Beliebt sind auch Neststandorte direkt neben Pflanzen oder größeren Steinen. Wahrscheinlich können die Tiere so ihr Nest besser erkennen.
Auch die kleinen Küken sind gut getarnt. Anfangs ducken sie sich in ihre Nestmulde und verlassen sich auf ihr Dunengefieder, das sie aus der Ferne wie Steine aussehen lässt.