... das zum Gattungsnamen Sterna latinisiert wurde.
Im Englischen heißt sie Common Tern, auf Spanisch charrán común und auf Italienisch Sterna comune, also „gewöhnliche/häufige“ Seeschwalbe. Ein Zeichen, dass Menschen die Art früher regelmäßig als Brutvogel sehen konnten. Im Binnenland war sie die häufigste Seeschwalbenart.
Im Niederländischen heißt die Art Visdief, also Fischdieb. Der französische Name Sterne pierregarin leitet sich aus drei Wörtern ab: Sterne für Seeschwalbe, Pierre für Steinboden, Kiesfläche und garin stammt aus dem Altfranzösisch und bedeutet „verteidigt seinen Grund“. Zusammengesetzt ergibt dies also „Kiesflächen verteidigende Seeschwalbe“ und beschreibt eine Verhaltensweise, die wir selber erleben konnten. Flussseeschwalben können Personen attackieren, die den Nestern zu nahe kommen. Einfache Formen sind schrille Rufe und Scheinangriffe, heftigere Formen Kot spritzen und Schnabelhiebe auf den Kopf der Besucher.
Der deutsche Name Flussseeschwalbe weist auf den Brutstandort an Flüssen hin. Die Schwesterart wird, weil sie nur an der Küste brütet, Küstenseeschwalbe genannt. Flussseeschwalben sind nicht ganz so wählerisch und brüten auch an den Stränden der Nord- und Ostsee. Da an den Flüssen überall in Deutschland Brutmöglichkeiten verschwunden sind, ist sie auf Brutflöße angewiesen. Die Flussseeschwalbe ist also zur „Floßseeschwalbe“ geworden.